Stammte „aus alter angesehener Berliner Familie“, Sohn des Schmaja L., Baumwollhändler in Berlin. Als Nachfolger seines Vaters wird er 1824 Stiftsrb. am Berliner Bet-Midrasch
seit 1845 gibt er talmudische Lehrvorträge für Rabbinatskandidaten, die insbesondere von den Orthodoxen besucht werden. Seine Frau war Henriette Nauen (1814-1889). Schüler. M. Lehmann, Hildesheimer, W. Feilchenfeld, David Joël u. a.
Epigraphik
Grab 130A für ihn und seine Frau auf dem Friedhof Schönhauser Allee; Köhler und Kratz- Whan, Schönhauser Allee, S. 99; Brocke (Hrsg.), Schönhauser Allee, S. 38 (Abb.).
Literatur
Jacobson, Judenbürgerbücher, S. 237, Nr. 1136
Nachruf in Israelit 1870, S. 529
Carlebach, Lübeck, S. 160
Heymann, Lebenserinnerungen, S. 389, 391
Kohler, „Reminiscences of my early life“, S. 477: „I attended daily the lessons of Michael Landsberg, the Klaus rabbi, a man of singular naiveté who was easily upset by references to different readings or difficult questions put to him“