Sohn des Heymann L., kommt als Kind nach Stettin und Berlin, ca. 1823 zum Studium an „polnische“ Jeschiwot, v. a. in Posen und in Trzcianka (Schönlanke), ca. 1830 ordiniert von Rb. Löbel Blaschke in Trzcianka und vom Rb. in Czempiñ
danach bibl. und grammatische Studien bei Chaim Köslin, 1832 nach Hamburg, dort Schüler des Chacham Bernays, 1838 Stiftsrb. in Celle, nach 1840 wegen Unfähigkeit entlassen.
Manuskripte
CAHJP Jerusalem „Frankfurt/Oder“ GA/KGe 11, 34, vom 28. Jan. 1834, Bewerbung in Frankfurt/Oder. Er habe sein profanes Wissen in Privatstunden erworben, um „die Universität zu vermeiden, weil nach meiner Ansicht mit dem Besuche derselben sich kein streng religiöses Leben verbinden läßt“
StA Marburg, 18/2751, vom 8. Sept. 1835, Bewerbung um das Landesrt. in Kassel, damals 24 J. alt (frdl. Mittlg. von Gottfried Mehnert).
Literatur
Lazarus, „Kassel“, S. 598
Schulte, Bonner Juden, S. 103, nennt ihn als Bewerber um das Bonner Oberrt. 1840