BHR Biographisches Portal der Rabbiner

LICHTENSTEIN, Ascher-Anschel

  • Geb. 1808,
  • Gest. 16. Dez. 1884 in Hamburg
  • Sohn des Michael L., Schüler von Akiba Eger in Posen, 1840 bis ca. 1849 Rb. in Starogard Gdañski (Preußisch-Stargard), Prov. Westpreußen, dankt dort ab und wird Ortsrabbiner der kleinen Gemeinde von Człuchów (Schlochau). Später Dajan in Berlin, dann Stiftsrabbiner an der Löb-Salomon- Klaus in Hamburg. Wreschner schreibt ihm mystische Neigungen zu. Schwiegervater des hebräischen Dichters Jochanan Wittkower.

Dokumente

  • GStA Berlin, Rep. 76-III, Sekt. 5, Abt. XVI, Nr. 1, fol. 205ff, Der Regierung in Danzig zufolge war er ein „eifriger Anhänger der strengen jüdischen Ritualgesetze“; bei Jehle, Enquêten, Bd. II, S. 735 Anm.; siehe auch GStA Berlin, Rep. 77, Tit. 1021, Stargard in Westpreußen Nr. 3 Die gottesdienstlichen und Gemeinde-Angelegenheiten der Judenschaft zu Stargard i. Westpr., 1840-1846.

Literatur

  • AZJ 1849, S. 427
  • JJLG 1906, S. 59
  • Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 132, hebr. S. 135f, dt. S. 48; mit der Grabinschrift vom Friedhof in Ottensen
  • Wreschner, „Eger“, II, S. 19, 59
  • Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. XI (1983), S. 118, Nr. 2054
  • Hirschler, Sefär Me’oran šäl Yiœra’el, Bd. II, S. 343.