Sohn des Michael L., Schüler von Akiba Eger in Posen, 1840 bis ca. 1849 Rb. in Starogard Gdañski (Preußisch-Stargard), Prov. Westpreußen, dankt dort ab und wird Ortsrabbiner der kleinen Gemeinde von Człuchów (Schlochau). Später Dajan in Berlin, dann Stiftsrabbiner an der Löb-Salomon- Klaus in Hamburg. Wreschner schreibt ihm mystische Neigungen zu. Schwiegervater des hebräischen Dichters Jochanan Wittkower.
Dokumente
GStA Berlin, Rep. 76-III, Sekt. 5, Abt. XVI, Nr. 1, fol. 205ff, Der Regierung in Danzig zufolge war er ein „eifriger Anhänger der strengen jüdischen Ritualgesetze“; bei Jehle, Enquêten, Bd. II, S. 735 Anm.; siehe auch GStA Berlin, Rep. 77, Tit. 1021, Stargard in Westpreußen Nr. 3 Die gottesdienstlichen und Gemeinde-Angelegenheiten der Judenschaft zu Stargard i. Westpr., 1840-1846.
Literatur
AZJ 1849, S. 427
JJLG 1906, S. 59
Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 132, hebr. S. 135f, dt. S. 48; mit der Grabinschrift vom Friedhof in Ottensen
Wreschner, „Eger“, II, S. 19, 59
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. XI (1983), S. 118, Nr. 2054
Hirschler, Sefär Me’oran šäl Yiœra’el, Bd. II, S. 343.