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MAYER, Philipp Joseph

  • Ein „Philipp Joseph“ ist Ende des 18. Jhs. Rb. in Friedrichstadt, Schleswig-Holstein, und 1798 Rb. in Stralsund, der einzigen Synagogengemeinde Schwedisch- Vorpommerns. 1812 erscheint als Rb. in Stralsund „Joseph Mayer“. Beide Namen dürften dieselbe Person oder allenfalls Vater und Sohn bezeichnen.

Dokumente

  • StadtA Stralsund, Rep. 3, Nr. 4765, Verzeichnis der konzessionierten Juden, nennt Philipp Joseph am 28. Nov. 1797 als Schächter, dann am 18. Dez. 1797 und 3. Jan 1798 als Rb.; Ebd., Rep. 3, Nr. 5944, enthält Gesuch von Joseph Mayer zur Anstellung von zwei Handlungsgehilfen, 1812 (Auskünfte von Oberarchivarin Felicitas Knoppke, 13. Aug. 1998).

Manuskripte

  • Handschriftl. dt. Gutachten in LA Schleswig, Abt. 18, Nr. 38-II „Rabb. Philip Joseph in Stralsund, vormals in Friedrichstadt, 1801“.

Literatur

  • Lars Bäcker, Juden in Schwedisch-Vorpommern/Neuvorpommern, Diss. Greifswald 1993, S. 55, 58, und „Juden in Schwedisch-Vorpommern“, in Heitmann und Schoeps (Hrsg.), Juden in Pommern, S. 97
  • Peter Genz, „170 Jahre jüdische Gemeinde Stralsund“, in Heitmann und Schoeps (Hrsg.), Juden in Pommern, S. 125, mit der Behauptung, Joseph Mayer sei 1812 als erster aktenkundiger Stralsunder Rabbiner ins Amt getreten
  • Diekmann, Mecklenburg-Vorpommern, S. 257: der 1812 angenommene Rb. heißt hier Philipp Joseph, nach StadtA Stralsund, Rep. 3, Nr. 6003.