Geb. 1746 vermutlich in Haguenau (Hagenau), Unterelsaß,
Gest. 9. März 1830 in Mainz
Privatgelehrter, verwaltet seit 1822 das Mainzer Rabbinat gemeinsam mit Leo Ellinger als „provisorischer Rabbiner“ mit 500 fl. Gehalt. War verheiratet mit Sara Levi (1763-1839).
Dokumente
Vermutlich identisch mit „Hagenau, Seligmann, 60“, einem der fünf Mainzer Rb. in der Erhebung des dortigen Präfekten über den isr. Kultus; AN Paris, F 19/1840, vom 18. Mai 1808; und mit dem in den Mainzer Zensuslisten von 1809 als Unterrabbiner genannten Seligmann-Abraham Hagenau, dessen Geburtsjahr auf ungefähr 1748 angegeben wird
StadtA Mainz, 50/887, Familienbuch, Eintrag Nr. 328 (Hausnr. D 417). Sein Familienname, die französische Schreibung des Vatersnamens „Mosche“, erscheint in Registern und Adreßbüchern auch zu Mock, Mog, Moog o. ä. verballhornt.