Geb. in Svìtlá nad Sazavou (Swietlau), Südostböhmen
Sohn eines Handelsmanns, zum Studienjahr 1847/48 immatrikuliert an der Universität Wien im zweiten philosoph. Jahrgang, seit ca. 1852 Rb. in verschiedenen Gemeinden Böhmens, darunter um 1854 in Janovice nad Úhlavou (Janowitz a. d. A.), ca. 1858 bis nach 1863 in Stráž nad Nežárkou (Platz), Südböhmen, 1872-1875 in Horažïovice (Horazdiowitz), um 1879 in Nový Bydžov (Neubidschow).
Dokumente
UAWien, Hauptmatrikel, M 13
ŽM Prag, Nr. 19.255, vom 10. Feb. 1861, Bewerbung in Pohořelice (Pohrlitz), Mähren
Ebd., Nr. 103.502 vom 26. Jan. 1863, Bewerbung in Kromìříž (Kremsier).
Publikationen
Meqore ha-tefillah. Mekore Hatephilla. Ein Beitrag zur Erklärung und Erläuterung des jüdischen Gottesdienstes und dessen Gebräuche. Nach den bewährtesten alten und neuen Quellen auf dem Gebiete der jüdischen Literatur verfasst, Prag 1861, 59 S
„Grundsätze der Erziehung unserer Kinder“, Abendland 1866, S. 114-116.
Literatur
Lippe 1879/81, S. 340, nennt einen Rb. L. Müller in Nový Bydžov
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 180, 392.