Gest. 11. Jan. 1840 in Wolsztyn (Wollstein), Prov. Posen
Vermutlich Sohn des Danziger Rb. Meyer Munk gen. Posner. Anfg. 19. Jh. Rb. in Bojanowo, dann Rb. in Wolsztyn
war schon 1834/35 naturalisiert. Hielt eine Jeschiwa, die um 1830 Heinrich Graetz besuchte.
Dokumente
Graetz’ Erinnerungen in Tagebuch und Briefe, hrsg. Reuven Michael, Tübingen 1977, S. 1- 16.
Manuskripte
AP Poznañ, Rep. 906/9 (Jüd. Gemeinden: Wolsztyn), Nr. 21 Lose Korrespondenz der Rabbiner u. a., 1797-1836.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit Akiba Eger, in dessen Responsen, I, Nr. 160
Zwei Approbationen, datiert Wolsztyn 1826, 1830; Löwenstein, Index, S. 175.
Literatur
Orient 1840, S. 204, Todesmeldung
AZJ 1840, S. 361, Nachruf
Ph. Bloch, MGWJ 1904, S. 40, auch als Vorrede zur Graetz’ Geschichte der Juden; über M., von dem „die Sage ging, daß er deutsch zu lesen und zu schreiben verstünde, und daß er in den Stunden, die ’nicht Tag und nicht Nacht’ wären [nach Babyl. Talmud, Menah. oth 99b], deutsche Bücher und selbst Zeitungen zu lesen pflegte“