Sohn des Vorbeters und rb. Gelehrten Baruch b. Elkana N. in Wittelshofen, Mittelfranken, der selbst ein Enkel des Fürther Dajan Wolf b. Jona N. (st. 1771) aus Glogau war. Lebte um 1770 in Mainz, dort 1773 von Herz Scheuer mit dem Chawer-Titel ausgezeichnet. Ist um 1781 in Offenbach und um 1784 in Frankfurt/M. bezeugt, war Freund und Mitarbeiter von Wolf Heidenheim. Vor 1800 wurde er Stiftsrabbiner am Offenbacher Lehrhaus des Isaak Speier.
Dokumente
Familiengeschichtliche Angaben im Werk seines Vaters Meqor Baruch Qat. an (Verteidigung des Vorbeterstandes); Bodleian Library Oxford 2192 Nr. 1.
Manuskripte
Oxford, Bod. 959 und 1016 Nr. 1 mit Auslegungen zum Pentateuch und zum Talmud, beendet 1781 in Offenbach, sowie mit Homilien, die 1777-78 gehalten wurden.
Publikationen
Nah. alath Ya‘aqov Kommentar zu den „Kleineren Traktaten“ des Babylonischen Talmud, Fürth 1793, 48 fol. (Löwenstein, „Fürth“, III, S. 79, Nr. 344).
Literatur
Steinschneider, Bodleiana, Bd. II, Sp. 1243
Löwenstein, „Fürth“, II, S. 136
Hildesheimer, „Mendelssohn“, S. 103, nennt ihn als Pränumerant der Mendelssohnbibel 1801.