Ca. 1842 Heirat mit Henriette Joël (st. 1888), einer Tochter des Rb. Heymann J. in Skwierzyna (Schwerin a. d. Warthe), Prov. Posen, dort niedergelassen als Rabbinatskandidat. Um 1847 Rb. und Prediger in Człopa, April 1852 Rb. in Wałcz (Deutsch-Krone), Prov. Westpreußen
hat dort auch die Aufsicht der jüd. Schulen. Starb, noch nicht 46 Jahre alt, auf einer Kurreise.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 A Ma 1 Nr. 17, fol. 68f, Bewerbung in Mirosławiec (Märkisch Friedland), 1842
CJA Berlin, 1, 75 A De 6 Nr. 1, fol. 11f, vom 12. Jan. 1856 Protokoll der Wiederwahl durch die Repräsentanten
Ebd., Nr. 2, fol. 1f vom 9. April 1852 Vertrag als Rb. und Lehrer; seine Pflichten umfassen u. a. die Beaufsichtigung der öffentlichen jüdischen Schule, tägl. 2 Std. Religions- und Hebräischunterricht; fol. 58 Sitzung der Repräsentanten am 21. Juli 1861, nach dem Tod des Rb., wegen Versorgung von dessen Witwe und sechs Kindern.
Literatur
AZJ 1847, 611; 1850, S. 686
AZJ 1851, S. 405, 472, Bewerbung und Probepredigt in Nakło nad Notecią (Nakel)
Nachruf Israelit 1861, S. 369
Heppner, Breslau, S. 24
Fehrs in Brocke u. a. (Hrsg.), Ost- und Westpreußen, S. 264