BHR Biographisches Portal der Rabbiner

POPPER, Simon

  • Geb. 1816 in Pobìžovice (Ronsperg) im Böhmerwald,
  • Gest. 28. Okt. 1882 in Prag
  • Schüler der Jeschiwa von Moses Sofer in Preßburg, Gymn. in Pilsen, zwei Jahre Studium an der Univ. Prag, Anstellungen als Hauslehrer, 10. Mai 1845 bestätigt als Rb. in Bečov nad Teplou (Petschau), Nordböhmen, Heirat mit Rosi Freundt aus Nový Bydžov (Neubidschow), Bewerber um das Elbogner Kreisrt. (1850), 1852 Rb. in Hohenems, Vorarlberg, 1872 Dajan in Prag und Lehrer an der Talmud-Tora-Schule der Gemeinde.

Dokumente

  • SÚA Prag, ČG Vš., oddìlení 1841-1855, svazek 18/3/43 und 122
  • Ebd. HBMa 25 (Bečov, Sterberegister) verzeichnet am 11. Mai 1851 den Tod seines Sohnes Adolf.

Literatur

  • Orient 1846, S. 196: „Selbst dem kleinen Neumarkt [Úterý] konnte die strenge Grenzsperre den Zugang des deutschen Wortes nicht verhindern. Die Kanzel, der Talar, die Predigten des Hrn. Popper wären da - wo bleibt der religiöse Geist und die religiöse Einheit und Einigkeit?“
  • Neuzeit 1865, S. 153, behauptet, daß seine Predigten jedesmal „nach Beendigung jedes Gottesdienstes [...] den stürmischsten Beifall finden“. Er habe in Hohenems einen Mädchenverein gegründet und die Debor-tob-Chevra reformiert
  • Lippe 1879/81, S. 372
  • Tänzer, Hohenems.