Gest. 25. Febr. 1857 in Hranice (Mährisch-Weißkirchen)
Schüler des Wolf Boskowitz in Bonyhád, Ungarn, und des Moses Sofer in Preßburg, wo er in besonderer Gunst stand. Um 1826 Dajan in Boskovice (Boskowitz), 1834 Rb. in Kojetín (Kojetein), Mähren, 1841 Rb. in Hranice. Von seinen Söhnen starb Jakob R. 1889 als Rb. in Moravský Svätý Ján (Mährisch-St. Johann), Slowakei, und Hermann R. 1895 als Rabbinatsverweser in Hranice
ein dritter Sohn Josef R. war Bürgermeister der politischen Israelitengemeinde in Strážnice.
Dokumente
ZA Brünn, B14, M614, Z.55875, vom 19. Dez. 1846 nennt ihn als Ersatzmann bei der Landesrabbinerwahl.
Literatur
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 283, 382 (Bildnis), 384 („galt als Charif und witziger Kopf“), 521
Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 217.