BHR Biographisches Portal der Rabbiner

ROSENBACH, Aron

  • Geb. Apr. 1772 in Offenbach,
  • Gest. 20. Okt. 1827 in Kassel
  • Sohn des Abraham R., kommt 1799 nach Kassel, unter dem Westphäl. Konsist. 1809 Lehrer für Hebräisch und Talmud an der Konsistorialschule mit 200 Tl. Gehalt, 1812 auch als Dajan in Kassel erwähnt. Hebraist, ein Freund Wolf Heidenheims, predigt noch vor Büdinger auf deutsch und hebräisch im Kasseler Verein „Humanität“.

Dokumente

  • HStA Wiesbaden, Abt. 365, Nr. 490, jüd. Sterberegister Kassel: „Aron Rosenbach, Lehrer, 55 J. 6 Monate“.

Publikationen

  • Kurze hebr. Veröffentlichungen in Sulamith und Jedidja, 1816-1817
  • Beiträge zu Jeremias Heinemann, Šire Tehilloth, Berlin 1816
  • Birkath Yešarim Glückwunsch an die Hamburger jüdische Gemeinde zur Wahl des Chacham Isaak Bernays, Rödelheim 1822, 8 Bl
  • Ruah. Da‘ath weYir’ath H[a-Šem], Predigt über die Macht des Gewissens, Rödelheim 1821, 24 S
  • Hebr. Kalender für 5585 und 5586.

Literatur

  • Moses Büdinger, Häsped, Rödelheim 1828
  • Lazarus, „Konsistorium“, S. 326-329, 557, 559
  • Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 419
  • Röll, „The Kassel Ha-Meassef“, 1985, S. 48.