Aus Küps, Oberfranken, Absolvent der Jeschiwa von Fürth. Ortsrb. in Küps, diente zugleich als Schächter und verdiente seinen Lebensunterhalt als Lotterie-Einnehmer. 1823 enthebt die Regierung ihn seines Amtes, „weil die Ausbildung [...] nach der Auffassung von Bezirksamt und Regierung nicht den Vorschriften des Judenedikts von 1813 entsprach“.
Literatur
Guth (Hrsg.), Jüdische Landgemeinden in Oberfranken, S. 223f.