Sohn des Theilheimer Ortsrabbiners Izik Löb R., Talmudstudium bis zum Alter von 18 J. und Ordination, 1822 Niederlassung als Betreiber einer Nagelschmiede in Zell. Wortführer der unterfränkischen Orthodoxie dank guter Beziehungen zu dem Oberpräsidenten Graf Rechberg in Würzburg und insbesondere dem jungen Hofsekretär Theodor von Zwehl in München
die Wahl S. B. Bambergers in Würzburg 1839/40 und die Absetzung des Reformrabbiners Neuburger in Aschaffenburg (1845) gingen auf seine Intitiative zurück. Ungefähr 1845 Gründung einer Jeschiwa in seiner Schmiede, wo er Schüler aufnimmt und sie mit seinen Söhnen Elias Raphael und Jona im Talmud unterrichtet. Wenig später Umzug in den „Judenhof“ in Unterzell.