Sohn des Rb. Josef Gabriel Adler und der Sara Scharf
der Vater bekleidet seit 1845 eine Stelle in Burgpreppach. 1853 zur Talmud-Tora-Schule in Aschaffenburg, dann in Würzburg zur Jeschiwa von Sel. Bär Bamberger, dort auch Universitätsstudium und Promotion. Schullehrer in verschiedenen süd- und westdt. Gemeinden, zuletzt in Mainstockheim, als „Lehramtskandidat“ am 26. Juni 1866 getraut mit Judith Bamberger (1839-1931), der Tochter des Würzburger Raw. 1868 Distriktsrb. in Mainbernheim, 1871 Verlegung des Rabbinatssitzes nach Kitzingen. Seine Frau war wegen ihrer talmudischen Bildung berühmt und leitete im Alter selbst einen Studienzirkel.
Dokumente
StA Würzburg, Jüd. Standesregister Nr. 15, Heiratsregister Burgpreppach, verzeichnet die Trauung durch den Brautvater Rb. S. B. Bamberger in Anwesenheit von Rb. Laz. Ottensoser.
Literatur
Lippe 1879/81, S. 3
Naphtalie Bamberger, Geschichte der Juden von Kitzingen, o. O. 1908, S. 18-21, 39f