BHR Biographisches Portal der Rabbiner

ROSENSTRAUCH, Wilhelm, hebr. Menachem Seev-Wolf

  • Aus Krakau, mehrjähriges Talmudstudium bei Jecheskel Benet in Nitra (Neutra), Slowakei, 1858 zwei Semester Studium an der Universität Prag und bei Rapoport, ordiniert von diesem (8. Juli 1859) und von Kreisrb. Jakob Mahler in Kolodìje nad Lužnicí (Kalladey), mit Dispens vom Indigenat 1860 Religionsweiser in Vlachovo Březí (Wällischbirken), Südböhmen, mit dem nötigen Studiendispens vom 28. Jan. 1863 wird er zur Ablegung der Rabbinerprüfung zugelassen. Mai 1863 Rb. in Horažïovice (Horazdiowitz), Westböhmen, Mai 1866 Rb. in Kamýk (Kamaik), November 1867 Rb. in Milevsko (Mühlhausen), 1876 Rb. in Divišov (Diwischau).

Dokumente

  • ÖStA/AVAWien, Neuer Kultus, Isr. Kultus, D 5, vom 20. Jan. 1863 mit Dispensverfahren
  • ŽM Prag, Nr. 55.855 mit Abschriften seiner Zeugnisse, die er am 19. Feb. 1877 in Sušice (Schüttenhofen) vorlegte.

Literatur

  • Lippe 1879/81, S. 402, führt ihn als Lehrer in „Dirschau, Böhmen“
  • Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 180, nennt für die Zeit von 1862-1864 einen Moses Rosenstrauch als Rb. in Horažïovice.