Rabbinersohn, Jeschiwa in Karlsruhe und 1823-1825 paralleler Besuch des Lyzeums, 21. Okt. 1825 Studium an Jakob Ettlingers Jeschiwa in Mannheim
30. Apr. 1827 bis WS 1831/32 stud. Heidelberg, 1834 Rb. der Jehuda-Israel Jakobssohn’schen Lehrhausstiftung in Müllheim, zugleich Ortsrb. orthodoxer Richtung. Verheiratet mit Jitel Rivka (Juditha) Meier (st. 1873).
Dokumente
RM/BA Mannheim, M 10 (Mieterbuch), Haus F3,7.
Manuskripte
StuUB Frankfurt/M., heb. 8° 119, Sidre Git. t. in waH. alis. ah, 13 Bl.
Epigraphik
Grabsteine für ihn und seine Frau in Müllheim Nr. 120 und 48; siehe Barbara Döpp und Christa Renata Fischer-Hoffmann, Der jüdische Friedhof in Müllheim, unveröffentlichte Grunddokumentation im Auftrag der Stadt Müllheim, 1995; Expl. ZAGJD Heidelberg.
Literatur
AZJ 1841, S. 382, nennt ihn einen „vielseitig gebildeten“ Mann. Er müsse die Schüler aus Platzmangel „in seinem ohnehin so kleinen Wohnhause, und sogar in seinem Wohnzimmer“ unterrichten
„D. Hr. Stiftungsrabb. Rothschild u. Hr. Synagogenrath J. Mayer in Müllheim“ unter den Spendern für die Versorgung der Witwe des Rb. Seckel Wormser in Michelstadt; AZJ 1848, S. 584