6. Juni 1836 bestät. als Religionslehrer in Láznì Kynžvart (Königswart) bei Marienbad in Böhmen, dort später zum Rb. und am 28. Okt. 1850 zum substituierenden Kreisrb. befördert
in der Folge wird ihm die in Hroznìtín (Lichtenstadt) beheimatete Stelle definitiv übertragen. Nach seiner Pensionierung 1873 übersiedelt er in die neugegründete Gem. in Chomutov (Komotau) in Nordböhmen, wo er noch bis 1875 die Rabbinerstelle vertritt.
Dokumente
ÖStA/AVAWien, Studien-Hofkommission 14 A, Rabbiner, vom 5. Okt. 1835 zurückgewiesenes Gesuch um Erlassung der Gymnasialstudien
SÚA Prag, ČG Vš., oddìlení 1836-1841, svazek 46/2/20, Anstellung in Kynžvart
Ebd., ČG Vš., oddìlení 1841-1855, svazek 18/3/8, vom 6. Juli 1842 beziffert die Anzahl der Juden in Kynžvart auf 233
ÖStA/AVAWien, Neuer Kultus, Israelitischer Kultus, D 5, vom 19. Sept. 1865, nennt ihn in Hroznìtín unter den 27 böhm. Vorbereitungsdozenten für die Preßburger Landesrabbinerschule.
Literatur
Abendland 1866, S. 21: „Ich lebe und wirke gerne bescheiden und geräuschlos“
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 303, 317, 321.