Sohn des Zwi-Hirsch, Schüler der Jeschiwa in Leszno, mit 20 J. Verehelichung in Grodzisk Wielkopolski (Grätz) und zehnjähriges Studium im Hause des Schwiegervaters, mit Ordinationen aus Leszno und Swarzêdz (Schwersenz) 1832 Rb. in Lwówek (Neustadt bei Pinne), Prov. Posen
mit Empfehlung von Rb. Öttinger in Berlin 1838-1864 Oberrb. in Chodzie¿ (Chodziesen), Prov. Posen. Erhält Jahresgehalt von 168 Tl. + 57 Tl. Wohngeld. Vater des Rb. Dr. Tobias S. (1838-1900) in Walbrzych (Waldenburg), Schlesien.
Dokumente
CAHJP Jerusalem, AHW 543b, Fasc. I, S. 204; II, S. 110-117, Bewerbung in Hamburg 1851; enthält S. 112 „Biographie des Oberrabbiners Samter in Chodziesen“
CAHJP Jerusalem, Inv. 6901 „Personalia Prediger Dr. Samter“, über seinen Sohn.
Literatur
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 55, für 1.031 Seelen
Heppner und Herzberg, S. 539f., 655, mit Auszügen aus seinem Anstellungsbrief.