Geb. 13. Juni 1800 [1801 nach Familienbogen] in Fürth,
Gest. 14. Jan. 1860 in Regensburg
30. Nov. 1821 imm. Heidelberg (Pädag.), studiert WS 1820/ 21 bis SS 1822 an der Universität und bei Schwarz am pädagogisch-katechetischen Seminarium
Lehrer in Bühl, Baden, und in Pforzheim, 19./20. Sept. 1828 bayer. Lehrerprüfung in Kaiserslautern als Primus von 24 Kandidaten (Intelligenzblatt Pfalz, 1828, S. 325), 20. März 1830 prom. Gießen, Privatlehrer in Regensburg, März 1832 Schullehrer und Rabbinatsvertreter in Regensburg, 1849 (bestätigt 26. Dez.) Rb. in Regensburg. Führt eine Gottesdienstreform gegen starken Widerstand aus der Gemeinde durch.
Dissertation
Ueber Wesen und Nothwendigkeit der Erziehungsschulen, Diss. Gießen 1830.
Dokumente
StadtA Fürth, Familienbogen Schlenker, gibt 1801 als Geburtsdatum
StA Nürnberg, RA 1932, Tit. 13, Nr. 651, Bd. II, vom 15. Aug. 1824: Bewerbung als Religionslehrer in Fürth mit Abschriften aller Studienzeugnisse.
Manuskripte
Jerusalem CAHJP Inv. 2263, Brief an Rb. Sonnentheil über das Regensburger Tauchbad, 1837
Literatur
Subskribent der Fürther Talmudausgabe (1832)
WZJT 1837, S. 133f, über die von ihm verfaßte Synagogenordnung für den Regenkreis
AZJ 1850, S. 205f. - Hess, Landauer Judengemeinde, S. 34, über abgelehnte Bewerbung als Schullehrer in Landau/Pfalz
PK Bavaria, S. 186
Schorsch, „Rabbinate“, S. 247
Wittmer, Regensburger Juden, S. 159-180, u. d. T. „Die Ära Schlenker“