ca. 1785 Rb. in Hagenthal-le-Bas (Niederhagenthal), Oberelsaß, dort am 20. Juni 1809 auf die Beschlüsse des Sanhedrin vereidigt und dem Oberrb. in Colmar unterstellt. 24. Mai 1816 Rb. in Randegg mit nur 200 fl. Besoldung.
Dokumente
AN Paris, F 19, Nr. 11.052 „Tableau des Déclarations faites par les Rabbins & Docteurs de la Loi“, Paris, 30. Sep. 1813
CAHJP Jerusalem, „Karlsruhe“ S 378, Nr. 24, über die einstimmige Wahl vom 13. Nov. 1815, er sei „ein frommer, rechtschaffener und sehr gelehrter Mann. Schon in dieser Hinsicht ist dieser für die hiesige Gemeinde angemessen, weil er ein genügsamer Mann ist, eigenes Vermögen besitzt, und sein Bedürfniß sehr wenig ist, indem er keine Familie hat, und sowohl er, als auch seine Frau schon bejahrte Leute sind“; ferner Akten zur Einsetzungsprozedur bis 4. Sept. 1816, Todesmeldung vom 15. Juli 1833.
Publikationen
Rede bey der feyerlichen Vorstellung des Ortsrabbiners Salomon Bloch zu Randegg. Gesprochen in der Synagoge daselbst den 24sten May 1816 von K. Walchner, Oberamtmann zu Radolphzell. Nebst einer Antwort des Rabbiners Salomon Bloch, Stockach 1816, 14 S.
Epigraphik
Sein Grabstein in Randegg wurde vermutlich zerstört (Hahn, Baden-Württemberg, S. 306).
Literatur
Die Subskribentenliste bei Hirsch Brod, Šene ‘Afarin, Prag 1825, nennt einen „R. Salman Ullmann“ in „Randig“