Geb. ca. 1813 in Všeratice („Wsseratitz, Saazer Kreises“), Nordböhmen
Wahrscheinlich Talmudschüler des Löb Glogau in Prag
von seinem Wohnort Liteò (Litten) in Zentralböhmen petitioniert er 1847 erfolgreich um Dispens von den öffentlichen Gymnasialstudien. Um 1857 Rb. in Nýrsko (Neuern), Westböhmen
sein Nachfolger dort trat 1865 ins Amt.
Dokumente
ÖStA/AVAWien, Studien-Hofkommission 14 A, Rabbiner, vom 9. Juni 1847: Dispensverfahren für Moritz Singer, der ein Zeugnis des Berauner Kreisrabbiners vorlegt.
Literatur
Pascheles 1857
Lippe 1879/81, S. 458, nennt einen M. Singer als Prediger an der Hofsynagoge in Prag.