Besuch des Gymnasiums in Cieszyn (Teschen), Österr.-Schlesien, und Talmudstudium bei Rb. Simon Friedmann
1864 Abitur und imm. Wien
2. Mai 1865 imm. Breslau und Studium am Jüdisch-theologischen Seminar, weitere Studien in Berlin, 16. Sept. 1867 prom. Jena, 1869 Rb. in Ivančice (Eibenschitz), Mähren
1881 Rb. in Most (Brüx), Nordböhmen, 1883 Oberrb. in Přerov und Lehrer am dortigen Gymnasium, 1911 in den Ruhestand.
Dissertation
Standpunkt und Leistung des Rabbi David Kimchi als Grammatiker mit Berücksichtigung seiner Vorgänger und Nachfolger, Diss. Jena 1867; Druckausgabe Breslau 1867.
Dokumente
AU Wrocław, F 434, S. 145, mit Matrikeleintrag
ÖStA/AVAWien, Neuer Kultus, Israelitischer Kultus, D 5, vom 3. Sept. 1865: Rb. Friedmann habe ihn so gut unterrichtet, dass er auf Anhieb in die Oberabteilung des JTS aufgenommen worden sei
UA Jena, M 708, Bl. 82; M 742, Bl. 196, Promotionsregister
CJA Berlin 75 A Pl 1 Nr. 57; Bewerbung in Pleszew (Pleschen)
Ebd., 75 A Ste 3 Nr. 67, fol. 1-17 Bewerbung in Stettin vom 4. Apr. 1879
Ebd., 75 A Schr 1 Nr. 13, fol. 74-76 Bewerbung in Œrem (Schrimm) vom Jan. 1879, mit Vita
CAHJP Jerusalem, D/Ra1/16 Bewerbung in Racibórz (Ratibor), Oberschlesien, mit Vermerk versehen: „nicht zu empfehlen“.
Publikationen
„Der Prophet Maleachi. Zeit seiner Wirksamkeit und seine Bedeutung“, Neuzeit 1872, Nr. 8ff
„Bene Bathyra und ihr Synhedrial-Präsidium“, Neuzeit 1874, Nr. 43ff
„Religiöse Pflichten und Widerstreit des Guten und des Bösen“, Predigt-Magazin, hrsg. Rahmer, 1876