Gest. 6. Okt. 1824 [wohl eher 1814] in Hohenems, Vorarlberg
Schüler der Jeschiwot in Fürth und Prag (Ezechiel Landau), 1797 Rb. in Hohenems als Nachf. seines Vaters.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit dem Fürther Oberrb. M. S. Kohn in dessen Bigde Kehunnah, Bl. 49r, hier nur mit dem Titel moreh s. ädäq
Dgl. mit dessen Nachfolger Wolf Hamburger in einem Ehebruchsfall, abgedruckt in dessen Ša‘ar ha-Zeqenim, Bd. II, Bl. 122r. Auch hier wird ihm nur der Titel dayyan zugelegt.
Literatur
Tänzer, Hohenems
Beit haChaim, Haus des Lebens. Der jüdische Friedhof in Hohenems, Hoh. 1992, S. 18. Tagebuch Joh. Ulrich von Salis-Seewis, 1811, über Teilnahme an Begräbnis: „Der Rabbiner mit langem grauem Bart hielt eine Rede bald deutsch, bald hebräisch; er war schwarz gekleidet, mit dreieckigem Hut“.