Gest. 17. März 1872 in RogoŸno (Rogasen), Prov. Posen
Sohn des Joseph V., mit 13 J. Schüler des „Lissaer Raw“ Jakob Lorbeerbaum, ordiniert von Akiba Eger, 1827 Rb. in Zaniemyœl (Santomischel) mit Gehalt von 100 Tl. (1832 auf 150 und 1839 auf 200 erhöht), 1840 Rb. in RogoŸno mit Gehalt von 200 Tl., bildet Talmudschüler aus. Zeitweise sucht er in Berlin Heilung von einer ihn befallenden Paralysie
er steht über M. Sachs in Kontakt mit den dortigen Gelehrten.
Dokumente
CAHJP Jerusalem PL/Za 12 „Über den interimistischen Rabbiner in Santomischel“, 1834- 1854
CJA Berlin 75 A Ro 2 Nr. 5, Anstellungsvertrag in RogoŸno von Jan. 1840
CAHJP Jerusalem, AHW 543b Fasc. II, S. 51 Bewerbung in Hamburg 1851.
Manuskripte
Zichron Mošäh.
Publikationen
Drei Approbationen, datiert RogoŸno 1845-62; Löwenstein, Index, S. 59.
Literatur
Orient 1848, S. 9: „In Rogasen ist der Rabbi im strengsten Sinne orthodox und dabei doch nicht so intolerant wie Andere seiner Farbe“
AZJ 1852, S. 88, er werde schon mehrere Monate nicht bezahlt
Israelit 1861, S. 71, über seinen Widerstand gegen Reformen
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 48, für 1.500 Seelen
Nachruf JP 1872, S. 123-125
Lewin, Lissa, S. 250
Heppner und Herzberg, S. 610, 899, 914
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. XI (1983), S. 73, Nr. 1446
Hirschler, Sefär Me’oran šäl Yiœra’el, Bd. II, S. 360