BHR Biographisches Portal der Rabbiner

WEIL, Siegmund

  • Geb. 1814 in Eichstetten am Kaiserstuhl,
  • Gest. 1886 vermutlich in Mosbach, Baden
  • Sohn des Vorsängers Josef W.
  • aus Eichstetten Bewerber in Krotoszyn (Krotoschin), Prov. Posen (1847), Rabbinatsverweser in Bretten, Baden, 1855 ernannt zum Bezirksrb. in Mosbach bei 500 fl. Gehalt. Wird von Oberrat Altmann am 13. August 1856 in Billigheim mit der Kaufmannstochter Caroline Thalheimer aus Merchingen getraut.

Dokumente

  • CJA Berlin, 75 B Ka 1 Nr. 73, Personalakte; fol. 6, 39, 107: Bewerbung 4. März 1855; Ankündigung der Heirat 1856; Krankheit und Bitte, von Dienstgeschäften entbunden zu werden; 6. Febr. 1886
  • GLA Karlsruhe, 362/60, vom 2. Aug. 1870, Verwesung des vakanten Heidelberger Bezirksrts
  • Weil verwendete auch in offiziellen Dokumenten seinen Vornamen nur in der abgekürzten Form „S. Weil“; Anstellungsbescheid des Oberrats GLA Karlsruhe, 364/1416 vom 19. Juli 1855; GLA Karlsruhe 390/3169, von ihm geführtes Standesbuch mit Verzeichnung seiner Trauung und der Geburt von fünf Kindern, die 1858-66 „dem unterzeichneten hiesigen Bürger und Bez. Rabbiner“ geboren wurden
  • HStA Stuttgart, E 201c/41 Oberdorf, vom 21. Mz.1861 erwähnt Bewerbung in Oberdorf, Württ.

Literatur

  • Lippe 1879/81, S. 520 („Weil, S., Dr.“)
  • Hundsnurscher und Taddey, S. 213 („Rabbiner Weil aus Mosbach“, 1875)
  • PK Baden-Württemberg, S. 400 („S. Weyl“ mit Lebensdaten).