Sohn des Benjamin- Wolf, seit 1792 in Darmstadt als Gastwirt und Kaufmann, 1793 Vorsitzender der Chewra Kaddischa, 1818 in die Bürgerschaft aufgenommen, wird zu Lehrer- und Rabbinerprüfungen hinzugezogen, 9. Juli 1833 bis 2. Jan. 1835 provisorisch zum Rb. in Darmstadt ernannt. Verheiratet mit Henriette Gans
Vater des Kopenhagener Rb. Abraham Wolf. Hält mit Erlaubnis des Landrb. Auerbach religiöse Vorträge.
Epigraphik
Szklanowski, Darmstadt, S. 190.
Bildmaterialien
Zum Empfang Abr. Wolffs in Kopenhagen (ca. 1830) wurden Bildnisgemälde der Eltern in Auftrag gegeben, heute im Besitz von Det Mosaiske Troessamfund, Kopenhagen. Alexander Wolff ist mit den beiden ersten Ordnungen des Šulh. an ‘Aruch in der Hand dargestellt, seine Frau in einem prächtigen Satinkleid und mit einer Spitzenhaube, die nach orthodoxer Vorschrift das Haar ganz verhüllt; Barford u. a., Kings and Citizens, S. 60f.
Literatur
Lebermann, „Landesrabbinat“, S. 192, zitiert ein Schreiben des Vorstands; „ein Mann, der die ungetheilte Achtung und Liebe unserer ganzen Religionsgemeinde geniesst, Kenntnisse und Vertrauen besitzt“; S. 208