BHR Biographisches Portal der Rabbiner

WOLFFSSOHN, Aron

  • Geb. 5. Sept. 1788 in Borek, Großpolen,
  • Gest. 15. Mai 1830 in Hildesheim
  • Neffe des Schwabacher Rb. Josua-Höschel aus Lemberg, Dajan in Wolsztyn (Wollstein), Prov. Posen, besteht am 26. Juli 1825 ein seitens der preußischen Behörden angeordnetes wissenschaftliches Examen bei Carl Heyne, Prediger in Rostarzewo (Rothenburg)
  • 1826 Landesrb. in Hildesheim, seit 1828 auch für die Juden in Anhalt-Bernburg zuständig. Bewerber in Hannover (1829). Seine Ehefrau Johanna-Hinde Kisch (1798-1869) aus Wolsztyn und seine sieben Kinder werden nach seinem frühen Tod von der Gemeinde unterstützt. Sein Sohn Wilhelm wurde Rb.

Dokumente

  • HStA Hannover, Hann 83b, Bd. Nr. 103, isr. Familienregister Hildesheim, 1826
  • Ebd., Bd. Nr. 107, Sterberegister
  • HStA Hannover, Hann. 80, Hildesheim I N Nr. 2, Schriftverkehr über die Versorgung seiner Familie: „Die Pensionierung der Wittwe des weil. Landrabbiners Wolfsohn zu Hildesheim“, 1831-1849; und Nr. 25 „Ableben des Landrabbiners Wolfssohn und die Wiederbesetzung seiner Stelle“, 1830-1845.

Manuskripte

  • ¯IH Warschau 227/1 Lehrvorträge vor allem von Rb. Höschel in Schwabach, kopiert von seinem Neffen Aron Wolffssohn.

Literatur

  • Orient 1842, S. 106, über Schulgründung
  • Täubler in Mitt. d. Ges. Arch. II 128, 2
  • Heppner und Herzberg, S. 1001f., nennt ihn als Mitbegründer des Talmudstudienvereins Hoge Dath ’Ämäth in Wolsztyn
  • Dick und Sassenberg (Hrsg.), Sachsen-Anhalt, S. 33
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 544.