Neffe des Schwabacher Rb. Josua-Höschel aus Lemberg, Dajan in Wolsztyn (Wollstein), Prov. Posen, besteht am 26. Juli 1825 ein seitens der preußischen Behörden angeordnetes wissenschaftliches Examen bei Carl Heyne, Prediger in Rostarzewo (Rothenburg)
1826 Landesrb. in Hildesheim, seit 1828 auch für die Juden in Anhalt-Bernburg zuständig. Bewerber in Hannover (1829). Seine Ehefrau Johanna-Hinde Kisch (1798-1869) aus Wolsztyn und seine sieben Kinder werden nach seinem frühen Tod von der Gemeinde unterstützt. Sein Sohn Wilhelm wurde Rb.
Dokumente
HStA Hannover, Hann 83b, Bd. Nr. 103, isr. Familienregister Hildesheim, 1826
Ebd., Bd. Nr. 107, Sterberegister
HStA Hannover, Hann. 80, Hildesheim I N Nr. 2, Schriftverkehr über die Versorgung seiner Familie: „Die Pensionierung der Wittwe des weil. Landrabbiners Wolfsohn zu Hildesheim“, 1831-1849; und Nr. 25 „Ableben des Landrabbiners Wolfssohn und die Wiederbesetzung seiner Stelle“, 1830-1845.
Manuskripte
¯IH Warschau 227/1 Lehrvorträge vor allem von Rb. Höschel in Schwabach, kopiert von seinem Neffen Aron Wolffssohn.
Literatur
Orient 1842, S. 106, über Schulgründung
Täubler in Mitt. d. Ges. Arch. II 128, 2
Heppner und Herzberg, S. 1001f., nennt ihn als Mitbegründer des Talmudstudienvereins Hoge Dath ’Ämäth in Wolsztyn
Dick und Sassenberg (Hrsg.), Sachsen-Anhalt, S. 33