Geb. 17. Mai 1888 (Gedenkblatt: 1887) in Meppen, Emsland, vermutlich 1942 im KZ Majdanek ermordet.
Sohn des Lehrers Benjamin A. (1862-1938) und seiner Frau Sara
Besuch des Gymnasiums in Emden, 1906 Abitur, 1906-1910 neun Semester an der Univ. Berlin und am RS, Mitglied im „Bachurim-Verein“ am RS
anschließend Promotion an der Univ. Heidelberg: Rigorosum 11. Dez. 1911, Diplom 17. Juni 1913. 1913-1920 Rb. in Filehne (Wieleñ), Posen, seit 1920 bis um 1933/34 Bezirksrb. für Süd- Ostpreußen mit Sitz in Allenstein (Olsztyn), Ostpreußen
Religionslehrer an Höheren, Mittel- und Volksschulen. 1918/1921(?)-1928 im ADR tätig
1932-1938 Vorsitzender des Landesverbandes jüdischer Literaturvereine in Ostpreußen. 1927 im Ehrenausschuß der Wohlfahrts-Lotterie der „Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose unter den Juden“. 24. Juni 1942 mit seiner Frau Ruth (o. Jenny/Sheine), geb. Jakobson (1890/Memel- 1942), Tochter und Enkelin in Richtung Białystok/Minsk deportiert.
Dissertation
Die Hiobserzählung in der arabischen Literatur. T. 1. Zwei arabische Hiobhandschriften der Kgl. Bibliothek zu Berlin hrsg., verglichen und übersetzt, Diss. Heidelberg 1913 (Kirchhain).
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 D Co 1 Nr. 3, fol. 86
Yadvashem, Gedenkblätter (von der Schwester/1957, einem Neffen/1999 u. a.).
Publikationen
„Wa-yes. e“, IFH 22.11.1928 (Nr. 47)
„Das ‚Israelitische Familienblatt’ im Urteil führender deutscher Juden. IV.“, IFH 06.12.1928 (Nr. 49)