ab 1938 Mitglied im Rheinisch-Westfälischen Rabbinerverband. Nach der Pogromnacht als Straßenkehrer zwangsbeschäftigt, 15. März 1939 Flucht nach Amsterdam
1942-1945 im Versteck in Alphen a. d. Rijn. Seine Frau Hilde, geb. Jacobs (1904-1979), erhielt 1939 mit den beiden Söhnen Raphael und David (geb. 1933 und 1936) ein Permit für England. Nach dem Krieg Zusammenführung der Familie in Belgien, Emigration nach Kanada
lebte in Montreal
zog in den 70er Jahren zu seinem Sohn Raphael, der Rb. in Jerusalem war
lebte Mitte der 80er Jahre in Jerusalem.
Bildmaterialien
Hans-Dieter Arntz, „Reichskristallnacht“ – Der Novemberpogrom 1938 auf dem Lande, Aachen 2008, S. 64.
Literatur
IFH 23.03.1933 (Nr. 12), S. 6
IFH 16.06.1938 (Nr. 24), S. 7
Hans-Dieter Arntz, Judaica. Juden in der Voreifel, Euskirchen 3. Aufl. 1987, S. 427, mit Foto