Geb. 25. Nov. 1912 in Buttenwiesen, Schwaben, verschollen Sept./Okt. 1944 im KZ Auschwitz.
Sohn des Lehrers Salomon F. und seiner Frau Johanna, geb. Einstein
Realschule und Gymnasium in München, Breuer-Jeschiwa und Univ. in Frankfurt a. M., 1933-1935 RS Berlin, 1937/38 Examen. Aktiv in den Jugendverbänden Bachad und Esra. Okt. 1935 Rabbinatsassessor in Königsberg, seit Mai 1937 Bezirksrb. in Ichenhausen, Bayern. Nov. 1938 im KZ Dachau inhaftiert. 1939 Heirat, Emigration nach Holland
Seelsorger im Lager Zeeburger Dyk in Amsterdam, später in den Männerlagern Hoek van Holland und Hellevoetsluis
unterrichtete jüdische Kinder aus Deutschland in Kinderheimen und arbeitete ehrenamtlich für die Oberrabbinate in Amsterdam und Rotterdam
später im KZ Westerbork Jugend- und Bildungsarbeit, Mittelsmann, Seelsorger und Rabbiner. Am 4. Sept. 1944 mit seiner Frau Berta und dem kleinen Sohn Rafael nach Theresienstadt, am 29. Sept. nach Auschwitz deportiert
Frau und Sohn überlebten im Ghetto Theresienstadt und emigrierten nach der Befreiung in die USA.