Geb. 25. April 1878 in Wreschen (Wrzeœnia), Posen, verschollen 1944 im KZ Auschwitz.
Gymnasialbesuch in Rogasen (RogoŸno), Posen
Abitur 1895. 1896-1902 RS Berlin, 1903 Religionslehrerprüfung und anschließend bis 1908 Lehrer an der I. Religionsschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sowie 1906-1908 am Humboldt- Gymnasium. 1907 Rabbinerdiplom an der HWJ. 1908-1910 Rb. in Preußisch-Stargard (Starogard Gdañski)
1910-1942 Gemeinderabbiner in Berlin. Zugleich 1910-1925 Religionslehrer an der LBA Berlin. Universitätsstudium in Berlin, Königsberg und Würzburg, 12. Aug. 1919 Rigorosum in Würzburg, Promotion. 1924-1942 Religionslehrer an höheren Schulen (u. a. um 1927/um 1935 am Viktoria-Lyzeum Prinzenstraße 51) sowie an der Knabenmittelschule und (um 1938-1942) an der Oberschule Wilsnacker Straße 3 der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Joachimsthaler Straße 13. Deportation von Berlin nach Theresienstadt (16. Juni 1943) und Auschwitz (28. Okt. 1944).
Dissertation
Beiträge zur Geschichte David Reubenis mit besonderer Berücksichtigung seiner Reisebeschreibung, Diss. Würzburg 1921.
Dokumente
UAWürzburg, Immatrikulationsverzeichnis.
Publikationen
Rezension von Jakob Horovitz‚ Die Josephserzählung, 1921, in IFH 29.06.1922
„Frankel, Zacharias“, JL II, S. 724-726
Übers. von Richter/Schofetim für die dt. Bibelübersetzung, hrsg. von H. Torcyner, Frankfurt/M. 1937.