Sohn des Kaufmanns Sally G. und der Clara, geb. Jellin
ab Ostern 1919-1923 Univ. Berlin und 1919-1925 HWJ
Vorstandsmitglied des Vereins jüdischer Studenten
15. Okt. 1923 Promotion in Berlin, 1925 Rabbinerexamen an der HWJ. 1925 Rb. in Frankfurt a. d. Oder, 1928-1939 Rb. in Danzig und Leiter der dortigen Religionsschule
Ende 1930 erfolgt seine Anstellung auf Lebenszeit. Ab 1933 wurde sein Gehalt nur noch unregelmäßig gezahlt, 1939 nach Auflösung der Gemeinde pensioniert. Seit 1925 Mitglied im ADR und im Liberalen Rabbinerverband. Um 1929 Vorsitzender des Verbands für jüdische Geschichte und Literatur in Ostpreußen, Mitglied der Bnei Brith Borussia-Loge Danzig, 1935-1938 Präsident der Loge. Stellvertretender Vorsitzender im Nordostdeutschen Rabbinerverband (1932). 1936-1939 Vorstandsmitglied in der Vereinigung für das liberale Judentum, Vorstandsmitglied versch. Wohlfahrtsvereine. April 1939 Emigration in die USA mit Non- Quota-Visum, Unterstützung durch das National Refugee Comittee. 1939-1942 Rb. am “Temple Sinai“ in Wausau, WI
1942 Rb. der Gemeinde “B’nai Israel“ in Oshkosh, WI
1944-1946 Rb. der Gemeinde “B’nai Abraham“ in Decatur, IL
seit 1946 Rb. am “Temple Israel“ in New Castle, PA. Vorsitzender der Society for Crippled Children, Vorstandsmitglied der “Cancer Society”, der “Mental Health Society” und der World Union for Progressive Judaism.
Dissertation
Die Paranomasien im Aramäischen des Babylonischen Talmuds, Diss. Berlin 1923.
Dokumente
UA Berlin Phil. Fak. 619
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 18, fol. 173
Ebd. Nr. 19, fol. 203.
Publikationen
„Ein Wort zum Barmizwaunterricht“, JLZ 05.06.1925
„Was mich für die jüdische höhere Schule einnimmt“, JLZ 28.08.1925 (Jg. 5, Nr. 35), S. 6f
„Chanukka. Das Fest des Kampfes“, JLZ 03.12.1926 (Jg. 6, Nr. 49), S. 1; erneut abgedruckt in Gemeindeblatt [Danzig] 11/1930
„Das jüdische Gebet. Beten!“, JLZ 10.06.1927 (Jg. 7, Nr. 23), S. 1