Sohn des Moses H., lernte zehn Jahre bei Jacob Ettlinger in Altona, sieben Jahre in Berlin als Student am RS und Hauslehrer bei Esriel Hildesheimer. Um 1876 Rb. in Tarnowitz (Tarnowskie Góry), 1876 Bewerber in Samter
später Rb. in Frankfurt a. M. und Biblis
1883-1884 Bezirksrb. in Merchingen. Er hinterließ seine Frau Ernestine, geb. Gens, die 14 Tage zuvor eine zweite Tochter zur Welt gebracht hatte, Schwiegereltern und einen Bruder.
Dissertation
Ueber die richtige und ursprüngliche Eintheilung des Decalogs, Diss. Straßburg 1873 (Altona 1873).
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 A Sa 3 Nr. 2, fol. 185
LDA BW.
Publikationen
„Akkum“, Die Laubhütte 16 (1884).
Epigraphik
Bestattet am 22. Aug. 1884 in Ravenstein-Merchingen (Grabstein Nr. 15.16/ 246).
Literatur
Lippe, 1881, S. 172
Die Laubhütte 17 (1884)
Hundsnurscher und Taddey, Baden, 1968, S. 198 [unter dem Namen Heilblut]