Geb. 1. Sept. 1863 in Lautenburg (Lidzbark), Westpreußen,
Gest. 1937 in Posen (Poznañ).
Sohn des Essigfabrikanten Simon J. und der Helene, geb. Zacharias
Besuch der privaten Lateinschule in Lautenburg, 1877 Eintritt in die Untertertia des Progymnasiums Neumark (Nowe Miasto Lubawskie), Westpreußen, 1879 Schulabgang mit dem Berechtigungsschein zum einjährig-freiwilligen Militärdienst. Schüler des Stiftsrabbiners Krimke in Hannover, 1880 Aufnahme in die Gymnasialabteilung des JTS Breslau, 1883 Abitur, 1883-1886 Univ. Breslau, bis 1891 Rabbinatsstudium am JTS
20. Juli 1889 Promotion in Leipzig, Mitte 1890 erste Rabbinerprüfung, 1891 Rabbinerdiplom. 1898 Bewerber in Myslowitz, Oberschlesien, 1890/91 Rb. und Leiter der Religionsschule in Lauenburg (Lêbork), Pommern, 1891 Lehrer in Köln. Seit 1902 Rb. und Religionslehrer in Posen (Poznañ)
Mitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen.
Dissertation
Die Sagen über die Kämpfe der Makkabäer gegen die Syrer nach griechischen und jüdisch-agadischen Quellen in ihrem Verhältniss zur beglaubigten Geschichte, Diss. Leipzig 1889 (Breslau).
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 A My 1 Nr. 8, fol. 15-15
Ebd. Al 1 Nr. 64, fol. 61.
Literatur
GB 18.09.1891 (Jg. 55, Nr. 38), S. 4
Brann, Geschichte JTS, 1904, S. 170
Jahresbericht, Breslau 1938, S. 7
Kisch, Breslauer Seminar, S. 420
Heitmann und Schoeps (Hrsg.), Juden in Pommern, 1995, S. 53.