Geb. 24. Aug. 1890 in Nikolsburg (Mikulov), Mähren,
Gest. 30. April 1951 in Tel Aviv.
1908 Matura am Staatsobergymnasium in Nikolsburg, bis 1919 JTS und Univ. Breslau. Rb. in Beuthen (Bytom), Oberschlesien, Mitglied der Mamreh- Loge Beuthen
Sept. 1925-1930 Rb. des neuen Rts. Osnabrück. 1927 im Ehrenausschuß der Wohlfahrts-Lotterie der „Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose unter den Juden“. 1930 bis März 1936 Rb. in Görlitz a. d. Neisse. 1936 Emigration nach Palästina. Verschwägert mit Rb. Max Grünewald.
Dissertation
Diltheys Stellung zur theoretischen Philosophie Kants, Diss. Erlangen 1913.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 13, fol. 85
Ebd. Nr. 18, fol. 50
Ebd. Nr. 19, fol. 214, sein Schwager Max Grünewald, Mannheim, über ihn, nachdem ihn die Gemeinde 1933 kaum noch halten konnte: „Ich selbst bin der Meinung, daß er nach Böhmen besser als nach Deutschland passen wird.“
CAHJP Jerusalem D/Os1, Nr. 16 Personalakte Krakauer, 1925- 30
Ebd. D/Os1, Nr. 140 Kompetenzstreit zwischen Landesrb. Blum, Emden, und Gemeinderabbiner Krakauer, 1926.