Nachkomme des Prager Oberrabbiners Ezechiel L. (1713-1793), Schwiegersohn des „Besojner Raws“ (Berlin). Gymnasialbesuch in Prag, Studium am Berliner RS und Promotion in Prag (1917). 1917-1920 stellvertretender Landesrb. von Mähren und Rb. in Prag. Rückkehr nach Berlin, dort bis 1929 Lehrer an den höheren Schulen der Adass-Jisroel-Gemeinde
um 1924/25 Leiter der Talmud-Tora, Große Hamburger Str. 27 in Berlin, Lehrvorträge in den Privatsynagogen Mazmiach Jeschua, Lew Jehudo und Ohel David. 1926 Rb. der Berliner Privatsynagoge Beth Zion in der Brunnenstraße 33, 1930 Gemeinderb. an den Synagogen Ryke- und Kaiserstraße, am Kottbusser Ufer und in der Heidereutergasse
Seelsorger in den Kranken- und Siechenanstalten, Jugendarbeit. 1934 Emigration nach London, 1940 in die USA
Rb. und Prediger in verschiedenen Gemeinden in New York
tätig im Emigranten-Hilfsverein “Hebrew Immigrant Aid Society“ und im Vorstand der “Jewish Friends Society“.
Dissertation
Die Schrift und das Schriftlesen in der Bibel und im Talmud, Diss. Prag 1917.
Publikationen
Zwischen 1917 und 1920 mehrere Beiträge im Jüdischen Volkssturm (Brünn) und der Jüdischen Presse (Wien).
Literatur
Handbuch 1924/1925, S. 158, 170
Jüd. Jahrbuch 1926, S. 323
Israelit 01.07.1926 (Jg. 67, Nr. 27), S. 6, zur Amtseinführung in Berlin
Israelit 22.03.1934 (Jg. 75, Nr. 12), S. 10, „Auch als Jugenderzieher war Dr. Landau in allen gut jüdisch gesinnten Kreisen bekannt und sehr geschätzt“