Geb. 6. Sept. 1829 in Œrem (Schrimm), Prov. Posen,
Gest. 23. Sept. 1894 in Bremerhaven
Sohn des Rb. Naftali C., Schüler von S. L. Rapoport in Prag
danach fünf Jahre Studium in Posen bei Rb. Moses Landsberg und Prediger Sal. Pleßner
Anhänger der Neuorthodoxie, ordiniert von vier Rabbinern, darunter Hirsch Meklenburg in Königsberg. 1863 Rb. in Lubawa (Löbau), Prov. Westpreußen, erteilt auch Religionsunterricht am Progymnasium. 1893 legt er die Stelle aus Gesundheitsgründen nieder
er starb bei einem Kuraufenthalt.
Dokumente
AP Poznañ, Ksiêgi metrykalne gmin ¿ydowskych, Œrém Nr. 2, S. 167, Geburtsregister
CJA Berlin, 75 A Ro 5 Nr. 3, fol. 73, Erwähnung.
Epigraphik
Grab in Hamburg-Langenfelde, Inschrift bei Duckesz, H. achme ’AHU, hebr. S. 139, wo insbesondere seine ausgebreitete talmudische Gelehrsamkeit gerühmt wird; yam ha-Talmud harah. av ‘avar kulo.
Literatur
Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 135, hebr. S. 138f, dt. S. 49