Besuch des Gymnasiums in Straßburg und der Gymnasialabteilung des Lyceums in Colmar im Elsaß, Sommer 1899 Reifeprüfung. 1899-1902 JTS und Univ. Breslau, Herbst/Winter 1902/03 Arbeit an der Dissertation am British Museum zu London, 4. April 1905 Promotion in Heidelberg
die mündl. Prüfung fand am 28. Juli 1903 in den Fächern semit. Philologie, Geschichte der neueren Philosophie und Kunstgeschichte statt, „befriedigend“
bis 1909 am JTS. 1909-1925 Rb. in Nordhausen im Harz, Sachsen, 1926- 1934 Rb. in Bonn
Mitglied im ADR
Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ 1912. Verheiratet mit Clara, geb. Jablonski.
Dissertation
Das Targum zu Koheleth nach südarabischen Handschriften herausgegeben, Diss. Heidelberg 1905 (Breslau 1905).
Dokumente
UA Heidelberg, Promotionsakte
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 19, fol. 203
HStA Wiesbaden, 40/650 (Rabbiner und Religionslehrer der Juden der Synagogengemeinde Bonn, 1900-30).
Publikationen
Aus Bonner Archiven; zur Geschichte der jüdischen Gemeinde, Bonn 1929.
Epigraphik
Begraben auf dem Friedhof Römerstraße.
Literatur
Brann, Geschichte JTS, 1904, S. 179
Stern, Nordhausen, 1927, S. 73
CVZ 01.03.1934 (Jg. 13, Nr. 9), S. 7, Todesanzeige
JLZ 06.02.1935 (Jg. 15, Nr. 6), S. 3
Ernst Simons, Die Geschichte der jüdischen Gemeinden im Bonner Raum, Bonn 1959