Gest. 17. März 1877 in Œrem (Schrimm), Prov. Posen
Sein Vater soll Rb. in Groningen geworden sein. Schüler von Akiba Eger in Posen und von Jakob Lorbeerbaum in Leszno (Lissa), um 1825 Rb. in Œrem, wo er über 50 Jahre lang amtierte.
Dokumente
AP Poznañ, Ksiêgi metrykalne gmin ¿ydowskych, Œrém Nr. 2, S. 167f, 176f, Geburt zweier Söhne, 1829, 1831
CJA Berlin, 1, 75 Schr 1, Nr. 2, Bl. 294r-v, von 1871: die vakante Lehrerstelle wird besetzt, da der Rb. mit seinen 74 Jahren nicht mehr in der Lage sei, 160 Kinder zu unterrichten. Die Akte erwähnt Rb. C. als Rb. in Œrem auch in den Jahren 1845 und 1868 (Bl. 55 zu seinem 70. Geburtstag)
AP Poznañ, Rep. 4441 [Amtsgericht Posen], Nr. 1269-1270, Testament der Philippine Caro, Witwe des Rb. Naftalie C. zu Posen, 1874-1888.
Literatur
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, nennt ihn S. 43 als Rb. in Buk (172 Seelen) und S. 53 als Rb. in Œrem (1.202 Seelen)
Heppner und Herzberg, S. 355, 914, 951, nach den Akten der jüd. Gem. KoŸmin; danach wurde er 1835 Rb. an verschiedenen Orten Oberschlesiens, 1853 Rb. in Buk, 1861 Rb. in Zaniemyœl (Santomischel) und 1868 aufs neue Rb. in Œrem. Vielleicht sind eher zwei gleichnamige Rb. zu unterscheiden
Posner, Rawitsch, S. viii
PK Poznañ- Pomerania, S. 26 (in Buk), 129 (in Šrem).