Geb. 1. Juni 1825 in Sieraków (Zirke), Prov. Posen,
Gest. 1859 in Œwiecie (Schwetz), Prov. Westpreußen
Sohn des Getreidehändlers Elias C.
Gymn. in Neuruppin, 19. Mai 1847 imm. Berlin und drei Semester Studium an der Universität, zugleich Vollendung der Gymnasialstudien am Gymn. zum grauen Kloster, Okt. 1848 Abitur, Wechsel an die Univ. Halle zum Studium u. a. bei Hupfeld und Haarbrücker, 11. Dez. 1849 prom. Jena
1850 Rb. in Œwiecie, 1854-1857 Rb. und Leiter der jüdischen Schule in Stargard Szecziñski (Stargard in Pommern).
Dissertation
De philosophiae periodis commentatio, Diss. Jena 1849.
Dokumente
UA Jena, M 323, Bl. 183-190, Promotionsakten, mit Dissertation (21 S.) und Vita
LHA Schwerin, Meckl.-Schw. Landesrabbinat 57, Bewerbungsschreiben von 1852
CJA Berlin, 75 A Sta 2 Nr. 56, enthält Vertragsentwurf als Prediger und Rel.-Lehrer, 1854-1857
Ebd., 75 A La Nr. 22 Bewerbung in Gorzów Wielkopolski (Landsberg a. d. Warthe), 5. März 1857.
Manuskripte
CAHJP Jerusalem, D/St2, Nr. 31 „Religiöse Bräuche, die vor und nach dem Verscheiden eines Israeliten zu beachten sind. Zusammengestellt von Rab. Caro, 1857“.
Publikationen
Predigt, bei der Einweihung der Synagoge in Neuwedel, Stargard Szecziñski 1856.
Literatur
Anstellung in Œwiecie; AZJ 1851, S. 284
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 25, für 400 Seelen