Studierte seit Frühjahr 1861 orientalische Sprachen an der Univ. Würzburg, 1862 an der Univ. Berlin, Hörer an der Veitel-Heine-Ephraim’schen Lehranstalt in Berlin (1865-1866) und Lehrer an der Talmud-Tora-Schule von A. Berliner, Promotion 1866 in Leipzig „in absentia“
ordiniert von Julius Landsberger und Wolf Feilchenfeld in Posen, Hirsch Kalischer in Thorn, Israel Meir Freimann in Ostrowo und Guttentag in Rypin. 1866-1875 Rb. in Schrimm (Œrem), Posen, 1875-1878 Rb. in Filehne (Wieleñ), Posen, 1881 bis um 1893 Rb. in Strasburg (Brodnica), Westpreußen. Religionslehrer am Gymnasium und an der höheren Töchterschule. Bewerber in Pleschen (1874), Mosbach (1886), Beuthen (1887/zieht 1888 zurück) und Altona (1891), wo er zur „Inspektion“ u. Probepredigt geladen wird
gemäßigt orthodox.
Dissertation
Der Prophet Maleachi, in einer wörtlichen Übersetzung und mit einem kritisch exegetischen Kommentar, Diss. Leipzig 1866.
Dokumente
UA Würzburg, Immatrikulationsverzeichnis
UA Leipzig Phil. Fak. Prom. 625, 2 Blatt
CJA Berlin, 1, 75 A Be 4 Nr. 40, fol 38-38v
Ebd. Sta 2 Nr. 47, fol. 28-28v
GStA PK, Rep. 94 Nr. 792 H. 2
StA Hamburg, Bestand 741-4 (Fotoarchiv), Sa 1043: Jüd. Gemeinden 210 Bd. 1, fol. 108-121.