Sohn des Metzgers Jacob V. und seiner Frau Hulda, geb. Lifmann
bis 1918 evangelische Volksschule u. städtische Wilhelmschule in Kamen, 1918-1924 Marcks Haindorf’sche Stiftung (israelit. Lehrerseminar) in Münster, Westfalen, 1923 Religionslehrerexamen. 1924 Vorbeter-Examen und Staatsexamen als Volksschullehrer am evangelischen Lehrerseminar in Hamm in Westfalen
Ostern 1924 bis Ostern 1928 Religionslehrer und Kantor/Kultusbeamter in Meisenheim am Glan, nach privater Vorbereitung 10. Okt. 1927 Abitur an der Oberrealschule in Idar-Oberstein, anschl. Univ. und HWJ Berlin (Philosophie, Geschichte, Psychologie, Religionsgeschichte)
Religionslehrer an staatlichen und Gemeindeschulen in Berlin. 1930-1932 Univ. Bonn (Philosophie, Pädagogik, Religionsgeschichte), 20. Dez. 1933 Promotion in Bonn
1937 stand jedoch seine Abschlußprüfung noch aus. 1936/37-1939 liberaler Rb. in Guben, Lausitz, 1938/39-1943 Rb. in Münster, 1942/43-1943 zugleich Rb. in Bielefeld-Schildesche. Verheiratet mit Stephanie, geb. Fuchs (23.10.1914/ Breslau-?/Auschwitz)
wahrscheinlich ein Sohn: Danny (geb. 28.4.1941/Münster). 2. März 1943 Deportation nach Auschwitz.
Dissertation
David Reubeni und Salomo Molcho. Eine Einleitung in die Geschichte der messianischen Bewegung im Judentum in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Diss. Bonn 1933 (Berlin).
Dokumente
UA Bonn, Promotionsalbum Phil. Fak. Nr. 3865
Yadvashem, Gedenkblatt von 1970, eingereicht durch eine Freundin, nennt als Geburtsort Breslau.
Bildmaterialien
Wilke, 2006, S. 11.
Literatur
Lowenthal (Hrsg.), Bewährung, 1965, S. 193
Tetzlaff, Kurzbiographien, 1982, S. 343
Gedenkbuch 2, S. 1532
Walk, Kurzbiographien, S. 374
Gisela Möllenhoff u. Rita Schlautmann-Overmeyer, Jüdische Familien in Münster 1918 bis 1945, Münster 1995, S. 479f