Gest. 1917 oder 1918 in La Chaux-de-Fonds, Schweiz.
Sohn des Seelsorgers Moïse W. und der Ester, geb. Wahl
erste religiöse Studien in Colmar bei Salomon Klein, 1854-1859 École rabbinique in Metz, 1859 Diplom ersten Grades. Seit 16. Jan. 1862 [DBR: 1861] Rb. in Altkirch, Oberelsaß, seit 1869 auch Seelsorger des städtischen Kollegs
1871 Konflikt mit der Gemeinde in Altkirch, die ihn als „jähzornigen Alten“ abqualifizierte. Ab 1873 Rb. in Ribeauvillé (Rappoltsweiler) und Bergheim, Oberelsaß, durch Tausch der Anstellung mit Rb. Élie Lang. Zum Rt.-Bezirk gehörten u. a. Grussenheim und Sainte-Marie-aux-Mines. Gab das Amt vor 1897 auf, lebte aber noch 1914 in Ribeauvillé. 1910 Verleihung des Schwarzen Adlerordens anläßlich seines 50jährigen Dienstjubiläums. Reichte 1914 die Rente ein und zog sich nach der Kriegserklärung zu seiner Tochter in die Schweiz zurück.
Dokumente
NA Paris F19/11066
CJA Berlin, 1, 75 C Ra 1 Nr. 6, fol. 156 (1914 Unterzeichner einer Erklärung über das Schächten).
Publikationen
« [éloge de l’un de ses administrés] », L’Univers israélite 21 (1866), S. 377f.