BHR Biographisches Portal der Rabbiner

WURMSER, Raphaël, auch R. ben DAVID, R. WORMSER

  • Geb. 1. April 1795 in Uffholtz, Oberelsaß,
  • Gest. 16. Jan. 1875 in Soultz, Oberelsaß.
  • Sohn des Volksschullehrers und späteren Brisacher und Müllheimer Rb. Moïse David W. und der Hayen Sara, Tochter des Rb. des Oberelsaß, Isaac Mayer Aron. 1808 nahm der Vater in Bischheim den Familiennamen Wormser an, ab 1809 M. Wurmser. Um 1820 Beginn rabbinischer Betätigung, um 1824 Rb. in Hattstatt, Oberelsaß
  • seit 1828 Rb. in Soultz. Unterstützte 1853 die Kandidatur Salomon Kleins gegen Salomon Ullmann für das Groß-Rt. des Zentralkonsistoriums
  • schloß sich dem Protest gegen liberale Bestrebungen vom 21. April 1870 an. 1872 erhielt er eine Unterstützung von der deutschen Regierung für den Bau der Synagoge in Guebwiller. Verheiratet mit Judith Dreyfus
  • von seinen Söhnen wurden David und Israel Kultusbeamte
  • Joseph Moïse folgte seinem Vater ins Rabbineramt.

Publikationen

  • [sur les ouvriers israélites], Archives israélites 4 (1843), S. 275
  • [élégie en hébreu en l’honneur de Salomon Klein], L’Univers israélite 23 (1867), S. 151
  • [poème en hébreu sur la mort de Salomon Klein], L’Univers israélite 24 (1868), S. 42.

Bildmaterialien

  • DBR 2007, S. 795.

Literatur

  • DBR 2007, S. 793f., 795f.