DELEM, Hirsch Samuel (hebr. Zwi.-H. S.), auch H. DELOM
Geb. vermutlich in Theilheim, Unterfranken,
Gest. vor 1796 in Bödigheim, Odenwald
Fürststiftlich-würzburgischer Unterrb. der Taubergemeinden mit Sitz in Bödigheim. Seine Witwe Esther Reuß aus Frankfurt heiratete den Amtsnachfolger Gedalia Metz.
Epigraphik
Heidingsfelder, Allgemeines Lexicon, 1884, S. 18: Der jüd. Friedhof in Buchen-Bödigheim „hat Gräber berühmter Rabbiner; unter andern liegt Rabbi Gedalia von Metz und Rabbi Samuel Dielem (Theilheim) hier begraben“. Mitteilung von Michael Brocke über den Grabstein: Der Name wird im oben umlaufenden Abschluss mit Zwi Hirsch ... Sanwil und in den Zwickeln auf dem Rahmen mit „Zwi“ und „Levi“ angegeben, auf levitische Abkunft weist oben auch eine Levitenkanne hin; im oben umlaufenden Abschluß heißt er Gerichtsvorsitzender für Bödigheim „wehamedi[nah? ...]he‘ršaft“. Er muss in den Vierzigern seines Lebens gestorben sein, denn es heißt nach ‘alah bišivah šäl ma‘alah noch [hameš we?]’arba‘im levina. Das Todesdatum unten ist fast völlig verwittert, vielleicht Pessach TQN (179...).