Lebte seit ca. 1779 in Kassel, 15. Sept. 1790 Rb. in Peine, wird unter dem Königreich Westphalen im April 1808 durch das Konsistorium der Israeliten zum Unterrb. in Hildesheim eingesetzt, dem Braunschweiger Rb. S. Egers unterstellt. Seine Frau war Nanette, Tochter des Nathan Weißenburg (geb. 1761 in Offenbach a. M., gest. in Beverungen).
Dokumente
HStA Hannover, Hann. 83b, Bd. Nr. 103, Familienregister von 1808
Rabbinerliste des Westphäl. Kgrs. vom 15. März 1809; Sulamith II, 2, S. 298, als „Moses Meschel in Hildesheim“
Ebd., Hann. 80 Hildesheim I N, Nr. 22, vom 28. Aug. 1821, „Wegen jährlich zu erlegender geistlicher Gebühren“, Prozeß gegen einen nicht zahlungswilligen Landjuden
Ebd., Hann. 83b, Bd. Nr. 107, Sterberegister.
Literatur
In der Sicht seiner Zeitgenossen war er „der Rabbiner Meschel von Peine, ein alter, würdiger Mann“ (HStA Hannover, Hann. 80, Hildesheim I N, Nr. 25, Rabbinerwitwe Johanna Wolffssohn am 29. Juli 1830), oder auch „ein abgelebter, der deutschen Sprache nicht mächtiger Greis“ (zit. bei Asaria, Niedersachsen).