BHR Biographisches Portal der Rabbiner

EMDEN, Heymann Joseph

  • Geb. 1754,
  • Gest. 4. März 1848 in Pappenheim, Mittelfranken
  • Sohn des Rb. Jechiel-Michael E. in Wassertrüdingen, studiert in Metz bei Lion Asser, ordiniert von Eleasar Kalir in Kolín (5. Nov. 1793), von Ascher Löw in Wallerstein (5. Feb. 1800) und von Pinchas Katzenellenbogen in Öttingen (1. Okt. 1812). 1812 Rb. in Pappenheim.

Dokumente

  • StA Nürnberg, RA 1932, Tit. 13, Nr. 651, Bd. III (1825) mit Abschriften der Urkunden
  • CAHJP Jerusalem HM 408, Sterberegister Pappenheim (Kopie); danach wurde er 94 Jahre alt und hinterließ eine Witwe
  • AZJ 1841, Nr. 24 Beil. nennt ihn unter den Spendern für die Montefiore- Ehrung.

Publikationen

  • Halachische Korrespondenz mit Samuel Landau in Prag, in dessen Šivath S. iyyon, Nr. 42, von 1822
  • Dgl. mit Wolf Hamburger in dessen Ša‘ar ha-Zeqenim, 1830, Bd. II, Bl. 178v, 196v über die Omerzählung und ein Talmudproblem im Magen Avraham.

Literatur

  • WZJT 3, 1837, S. 126, über seine Teilnahme an der Kreissynode von 1836
  • Jeschurun 1854/ 55, S. 177, über die Auflösung des Rabbinats
  • Kraft in MGWJ 1926, S. 279 Anm
  • Weinberg, Memorbücher, S. 202f
  • PK Bavaria, S. 337
  • Lowenstein, „The 1840s“, S. 280.