Gest. 6. Januar 1865 in Pleszew (Pleschen), Prov. Posen
Sohn des Juda E., dreizehn Jahre lang Schüler Akiba Egers in Posen, lebte von 1828-44 als „Bürger und Grundbesitzer“ in Oborniki (Obornik), Prov. Posen, dort Schriftführer des 1829 gegr. Wohltätigkeitsvereins Däväq t. ov [Jes. 41,7]
erlangt die Naturalisation aufgrund des Gesetzes vom 1. Juni 1833. 25. Sept. 1845 Rb. in Pleszew mit Jahresgehalt von 332 Tl.
er hat laut Vertrag einmal monatlich zu predigen. Der mit seiner Schulaufsicht unzufriedene Vorstand entläßt ihn zum 1. Apr. 1847, geht aber am 6. Mai von seiner Klage ab.
Dokumente
AP Poznañ, Landratura Pleszew, Nr. 291, S. 135-226 Akten über Wahl und Anstellung 1844-1845, darin Wahlprotokoll vom 6. März 1844, Bescheinigung von Rb. Sal. Eger über E.s Studien und Kompetenzen, 13. Apr. 1844; Führungszeugnis des Magistrats Oborniki, 24. Apr. 1844; zwei Vertragsversionen, 28. Apr. 1844 und definitiv 15. Juni 1845
Ebd., S. 230-258 Beschwerden gegen seine Amtsführung, 1847, darin S. 251-255 das Original seines Vertrages.
Manuskripte
CAHJP Jerusalem, PL 282 und 288, mit Korrespondenz.
Publikationen
Duda’e MaHaRYa’ zum Pentateuch, Krotoszyn 1847, 184 S.
Literatur
MGWJ XIV, S. 120
JP 1879, S. 201, nennt ihn als Lehrer von Rb. L. Lazarus
Wreschner, „Eger“, II, S. 18
Heppner und Herzberg, S. 666, 696, 699, 700 (mit Bildnis)