Um 1841 Oberlehrer in Wieleñ (Filehne), Prov. Posen, und Vertreter des Vereins „Bah. ure H. ämäd“. Um 1857/58 Rb. in Œmigiel (Schmiegel) für 354 Juden.
Dokumente
CJA Berlin 1, 75 A Ma 1 Nr. 17 über Rabbinerwahl in Mirosławiec (Märkisch-Friedland), undatiert; F. „hielt eine Rede, die dem großen Haufen gefiel, der liberale[n] Parthei gefiel er nicht besonders, da er keine höhere Schule besucht hat“.
Publikationen
„Über das S[efär] Taw leZikkaron des Isak Frenkel“, MGWJ 14 (1865), S. 278-280.
Literatur
AZJ 1841, Nr. 24, Beil
Orient 1848, S. 9: „Schmiegel ist mit seiner Feldblume zufrieden“
AZJ 1850, S. 86f.: ein anonymer Einsender nennt ihn unter den drei einzigen integren Vertretern der älteren Rabbinergeneration in der Provinz; AZJ 1851, S. 245: er sei ein „Mann des besonnenen Fortschritts“
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 45